Seit nunmehr 145 Jahren prägt die Rennbahn und der mit ihr verbundene Sport den Ort Hoppegarten.
Bis heute sind die Spuren der Geschichte, sei es auf dem Friedhof oder im Ortsbild, noch immer
sicht- und nachvollziehbar.

Mit dem Aufschwung des Galopprennsports in Deutschland änderte sich auch die Rennbahn in Form und Aussehen. Neue zweckdienliche Bauten, wie Tribünen, Verwaltungs- und Totalisatorgebäude erweiterten nach und nach das Aussehen der Anlage und die bestehenden Gebäude. Auch das Logierhaus, einst als Restaurant und Hotel für die angereisten Besitzer, Trainer und Jockeys gedacht, verdankt seine Entstehung dieser Zeit. Im Zuge dieser Veränderungen erfolgte auch ein rasch zunehmender Zustrom von Trainern, Jockeys und Stallpersonal. Anfangs kamen diese noch aus dem Mutterland des Turfs, aus England, bald aber gesellten sich Deutsche, Österreicher, Ungarn, Tschechen und Amerikaner dazu.

Nach der Gründung der Rennbahn und dem darauf folgenden Aufschwung des Rennsports in Deutschland begannen viele der Besitzer von Rennpferden und wohlhabende Bürger sich im Ort, anfangs noch nahe der Rennbahn, Wohnhäuser mit dahinter liegenden Stallungen errichten zu lassen. So entstanden die für den Ort typischen Anwesen, wie sie in der Goetheallee, der Lindenallee und der Rennbahnallee noch heute vermehrt vorzufinden sind.








Kulturverein "Grünes Tor" Hoppegarten e.V. , Lindenallee 14 , 15366 Hoppegarten