Die‭ Dorfkirche von Dahlwitz


Die Kirche befindet sich auf dem ehemaligen Dorfanger und ist die einzige bauliche Anlage in Dahlwitz, deren Errichtung ins späte Mittelalter datiert werden kann. Die Kirche wurde, wie es bei mittelalterlichen Kirchen häufig vorkommt, nach Osten ausgerichtet, entsprechend dem christlichen Leitspruch „ex oriente lux“, d.h. aus dem Osten kommt das Licht. Nach heutigen Befunden entstand sie im 13. Jahrhundert als rechteckiger Saal aus regelmäßigen Feldsteinquadern. Der Ursprungsbau hatte eine Länge von ca. 16 m und eine Breite von ca. 11 m. Die Kirche umgab ein Friedhof, der mit der heute noch vorhandenen Feldsteinmauer eingefasst war. Im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche unter Samuel von Marschall, der 1718 in Dahlwitz seinen Familienstammsitz errichtete, in Richtung Osten erweitert. Sie erhielt einen Glockenturm mit Uhr sowie eine Patronatsloge und damit ihre heutige Form. Unter dem Erweiterungsbau entstand eine Gruft, wo Angehörige der Familie von Marschall ihre letzte Ruhe fanden. Der Dachboden der Kirche wurde als Lagerraum  zum Trocknen von Hopfen ausgebaut. Die Kirche erhielt eine Außenputz, was dem Geschmack der Zeit entsprach. Die Innenausstattung wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert mehrfach erneuert bzw. ergänzt.


Die katholische Kirche von Dahlwitz-Hoppegarten


Die katholische Kirche St.‭ ‬Georg wurde erst‭ ‬1905‭ ‬aufgrund des hohen katholischen Bevölkerungsanteils in Dahlwitz-Hoppegarten errichtet.‭ ‬Der Entwurf des Backsteinbaus stammt von dem Architekten Franke aus Berlin.‭ ‬Das Kirchengebäude liegt nordwestlich des Bahnhofs Hoppegarten,‭ ‬auf einem Areal,‭ ‬das seinerzeit noch weitgehend unbebaut war.‭



Die Kirche von Münchehofe



Die Kirche von Münchehofe stammt in ihren Ursprüngen aus dem‭ ‬12./13.‭ ‬Jahrhundert und wurde aus Feldsteinen errichtet.‭ ‬Sie besitzt ein Langhaus und einen halbrunden Chor.‭ ‬Nach Abriss eines Dachreitertürmchens wurde Ende des‭ ‬19.‭ ‬Jahrhunderts ein massiver Westturm angebaut.‭ ‬Der Innenraum der Kirche wird dominiert durch einen Kanzelaltar aus dem frühen‭ ‬18.‭ ‬Jahrhundert.



Die Kirche von Hönow



Die Hönower Dorfkirche ist eine Feldsteinkirche,‭ ‬die um‭ ‬1255‭ ‬am Haussee errichtet wurde.‭ ‬Vermutlich gab es bereits einen hölzernen Vorgängerbau.‭ ‬Sie gehörte bis Mitte‭ ‬16.‭ ‬Jahrhundert zum Kloster Zinna.‭  ‬Im Bautypus einer Wehrkirche hatte sie einen massiven Turmriegel,‭ ‬der das Erscheinungsbild noch heute dominiert.‭ ‬ In dem‭  ‬schlichten Kirchenschiff befindet sich an der Emporenbrüstung eine Schildkrötenschale.‭ ‬Das Original ging im‭ ‬2.‭ ‬Weltkrieg verloren und wurde‭ ‬2004‭ ‬ersetzt.‭ ‬Sie ist für Hönow von herausragender Bedeutung,‭ ‬so dass die Schildkröte im Wappen geführt wurde und auch in dem Wappen von Hoppegarten weiterhin zu finden ist.

Kulturverein "Grünes Tor" Hoppegarten e.V. , Lindenallee 14 , 15366 Hoppegarten